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Blütenduft und Pollenärger

Zehn Tipps, die Allergikern über ihre schlimmste Jahreszeit helfen können

  1. Wenn andere ins Freibad gehen, marschieren Sie zur Abwechslung ins Hallenbad. Dort ist es an sonnigen Tagen schön leer, und Symptome werden Sie auch so gut wie keine haben, denn die Pollenbelastung beim Indoor-Schwimmen ist gering.

  2. Schauen Sie sich die Bäume rund um Ihre Wohnung / Ihr Haus gut an. Wer gegen Birkenpollen allergisch ist, sollte nicht in eine Straße voller Birken ziehen.

  3. Putzen Sie die Wohnung so oft wie möglich und am besten mit Wasser und feuchten Lappen. Achten Sie darauf, dass Ihr Staubsauger einen Hepafilter hat.

  4. Gehen Sie vor dem Schlafengehen unter die Dusche und spülen Sie gründlich Ihre Haare, denn dort sitzen die meisten Pollen fest.

  5. Lassen Sie keine Anziehsachen im Schlafzimmer liegen, am besten wandert die Kleidung vom Tag abends in die Wäsche.

  6. Kaufen Sie sich eine Allergiker-Matratze, Allergiker-Kissen und -Decken.

  7. Beziehen Sie Ihr Bett und Ihre Bettwäsche so oft wie möglich neu.

  8. Setzen Sie zumindest im Schlafzimmer einen Luftfilter ein.

  9. Gehen Sie nach langen Regenfällen spazieren, die Pollenbelastung ist dann gering und frische Luft tut gut.

  10. Brillenträger sollten regelmäßig Gläser und Gestell reinigen.

Noch mehr Tipps gibt es auf der Seite www.heuschnupfen-tipps.de

 

Frischer statt jünger aussehen

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Minimaler Eingriff mit optimaler Wirkung auf das Erscheinungsbild

Eine schlaffe Augenpartie macht einen matten Gesichtsausdruck und lässt das Erscheinungsbild insgesamt älter wirken. In der Lidchirurgie können Erschlaffungen und Fehlstellungen der Augenlider aus medizinischen und kosmetischen Gründen gut behandelt werden. Die Lidstraffung ist ein kleiner Eingriff, das sichtbare Ergebnis wirkt über Jahre. Operiert wird mittels Laser, die Betäubung erfolgt nur lokal, der gestraffte Bereich ist in der Regel nach einigen Tagen wieder abgeschwollen.

AufAugenHöhe: Was erwartet mich bei der Lidstraffung?

Dr. Angela Zipf-Pohl: Vor der Operation wird eine exakte Zeichnung auf der Lidhaut oder der Augenbraue vorgenommen. Für den Lasereingriff werden die Patienten entweder lokal betäubt oder leicht sediert.

AufAugenHöhe: Sieht man nachher Narben rund ums Auge?

Dr. Angela Zipf-Pohl: Die Schnitte werden in den natürlichen Falten des Oberlides und unterhalb der Wimpern des Unterlides geführt. Bei Lidhauterschlaffungen wird ein Teil der überschüssigen Lidhaut entfernt, um das Lid so zu straffen. Die Wundränder werden fein vernäht, die Lidhaut verheilt schnell und ohne sichtbare Narben.

AufAugenHöhe: Wie geht es nach dem Eingriff weiter?

Dr. Angela Zipf-Pohl: Nach der ambulanten Operation können die Patienten unsere Praxis verlassen, sie sollten sich aber schonen und die Augenpartie mindestens drei Tage gut kühlen. Augensalbe hilft außerdem, Narbenbildung zu vermeiden. In der Regel ziehen wir die Fäden nach fünf bis sechs Tagen. Schwellungen und Verfärbungen bilden sich rasch zurück, mit gezielter Pflege und ständiger Kühlung unterstützen die Patienten den Heilungsprozess. Auf Augen-Make-up und Kosmetik sollten die Patienten allerdings etwa eine Woche lang verzichten.

 

Erst erfunden – später erbittert bekämpft

Die Geschichte des Muttertages

Rund 130 Millionen Euro setzen deutsche Blumengeschäfte zum Muttertag um. In den USA werden die Mother‘s-Day-Umsätze nur vom Geschäft in der Vorweihnachtszeit noch getoppt. Ein Grund, weshalb die „Erfinderin“ dieses besonderen Tages, die Methodistin Anna Marie Jarvis (1864–1948), sich später wünschte, den Tag der Mutter niemals erfunden zu haben.

Es war im Jahr 1907, als sie zum ersten Mal eine Andacht in Erinnerung an ihre eigene Mutter veranstalten ließ und 500 weiße Nelken als Liebeszeichen an anwesende Mütter austeilte. Anna Marie Jarvis machte es sich hauptberuflich zum Ziel, einen offiziellen Muttertag zu schaffen, und versuchte Politiker, Geschäftsleute, Geistliche und Frauenvereine für ihre Sache zu gewinnen.

Und wirklich – die Bewegung wuchs. Bereits zwei Jahre später wurde der Muttertag in 45 Staaten der USA gefeiert, 1914 legte der US-Kongress den zweiten Sonntag im Mai als Mother‘s Day fest, mit Flaggen auf öffentlichen Gebäuden wurde sogar ein nationaler Feiertag daraus. Geradezu unaufhaltsam verbreitete sich die Idee von einem Ehrentag für die Mutter weltweit: 1917 folgte die Schweiz, 1918 Finnland und Norwegen, 1919 Schweden, 1923 Deutschland und 1924 Österreich. Die Nazis missbrauchten den Tag natürlich für ihre Ideologie und machten ihn zusätzlich zu einem Stichtag für die Verleihung des Ehrenkreuzes der deutschen Mutter.

Doch auch nach 1949 blieb der Muttertag, wenn auch als inoffizieller Gedenktag, festes Datum in deutschen Kalendern. Der Einzelhandel ist dafür dankbar, denn im Schnitt gibt jeder Deutsche 25 Euro für Muttertagsgeschenke aus. Die Kommerzialisierung „ihres“ Muttertages missfiel der Erfinderin Anna Marie Jarvis später außerordentlich. Ihre letzten Lebensjahrzehnte verbrachte sie damit, erbittert für die Abschaffung des Tages zu kämpfen.

Kostbare Goldschmiedekunst: der Marienschrein aus Tournai

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Wertvollstes Exponat der Ausstellung „Goldene Pracht“ stammt aus der Werkstatt des Nikolaus von Verdun

Die Versicherungssumme im achtstelligen Bereich macht den mittelalterlichen Marienschrein aus dem belgischen Tournai zur teuersten Leihgabe der Münsteraner Ausstellung „Goldene Pracht“, die noch bis zum 28. Mai 2012 zu sehen ist. Die Ausstellung präsentiert auf 1.500 Quadratmetern 300 herausragende Werke der Goldschmiedekunst des 10. bis 16. Jahrhunderts. Sie ist ein Kooperationsprojekt des Bistums Münster, des LWL-Landesmuseums für Kunst und Kulturgeschichte des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) und des Exzellenzclusters „Religion und Politik“ der Universität Münster.

Das wichtigste Stück der Ausstellung, der Marienschrein aus Tournai, ist von besonderer kunsthistorischer Bedeutung: Er stammt nämlich aus der berühmten Werkstatt des Nikolaus von Verdun, der auch wesentliche Teile des Dreikönigsschreins im Kölner Dom gefertigt hat. „Es handelt sich um eines der wenigen Stücke mit einer Inschrift, die auf den Meister Nikolaus von Verdun verweist“, erklärt Dr. Petra Marx, Mittelalter-Expertin des LWL-Landesmuseums.
Der Marienschrein wird in der Ausstellung neben dem Beckumer Prudentia-Schrein erstrahlen, der in heimischer Goldschmiedeproduktion entstanden ist. Die Kuratoren stellen in der Schau westfälische und internationale Werke gegenüber. So lassen sich laut Marx nicht nur künstlerische Einflüsse auf die westfälische Kunst entdecken, sondern auch die hohe Qualität der Objekte.

Die Form des Schreins folgt der Tradition der Hausschreine, wie sie seit dem 12. Jahrhundert zwischen Nordfrankreich und dem Rheinland nachweisbar sind. Auf dem Reliquiar sind das Marienleben sowie die Passion Christi abgebildet. Auffällig ist die plastische Gestaltung der vergoldeten Figuren auf blauer Emaille, die sich vom Hintergrund lösen und die dargestellten Szenen damit beinahe dreidimensional wirken lassen.

Goldene Pracht – Mittelalterliche Schatzkunst in Westfalen, Ausstellung im LWL-Landesmuseum und in der Domkammer zu Münster, bis 28. Mai 2012. Di bis So 10.00 bis 18.00 Uhr, Do 10.00 bis 21.00 Uhr, www.goldene-pracht.de

In zweistelliger Millionenhöhe versichert wurde der Marienschrein – hier bei seiner Ankunft – für die Ausstellung „Goldene Pracht“. Er stammt, wie der Dreikönigsschrein im Kölner Dom, aus der berühmten Werkstatt des Nikolaus von Verdun.

Foto: LWL (lwl)

 

Nicht immer sind die Pollen schuld

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Rote Augen können viele Ursachen haben

Kaum blühen rundum die Bäume und Blumen, beginnt für viele Menschen eine Leidenszeit: Die Augen jucken, tränen und schwellen an, die Bindehaut wird rot. Die Diagnose „allergische Bindehautentzündung“ liegt nahe. Eine augenärztliche Untersuchung schafft hier Sicherheit und schließt aus, dass ernstere Ursachen dahinterstecken. Mit Augentropfen kann der Augenarzt die lästigen Symptome in der Regel schnell in den Griff bekommen.
Pflanzenpollen gehören zu den häufigsten Auslösern der allergischen Bindehautentzündung, auch Hausstaub, Tierhaare oder Schimmelpilze kommen in Frage. Die Symptome, die sie hervorrufen, sind unangenehm – und vor allem bedürfen sie einer fachkundigen Untersuchung. „Ein gereiztes Auge ist ein Symptom, das ganz verschiedene Ursachen haben kann“, erklärt Prof. Dr. Philipp Jacobi, Augenzentrum VENI VIDI. „Es ist immer eine diagnostische Herausforderung für den Augenarzt, denn neben einer Allergie können auch Viren oder Bakterien die Ursache der Entzündung sein, möglicherweise kommen auch Verletzungen der Hornhaut oder ernstere Entzündungen der Regenbogenhaut oder Lederhaut in Betracht.“

Jede Entzündung ernst nehmen
Die Faustregel lautet deshalb: Jede Bindehautentzündung, die nicht innerhalb von 24 Stunden ohne Behandlung abklingt, sollte vom Augenarzt untersucht werden. Besondere Vorsicht ist geboten, wenn die Entzündung mit starken Schmerzen im Augeninneren verbunden ist, mit einer Sehverschlechterung oder mit einer einseitigen Veränderung einer Pupille. Dann ist es wichtig, dass ein Facharzt umgehend die Ursache herausfindet und die entsprechende Behandlung beginnt, bevor das Auge irreparabel geschädigt wird.
Hat sich bei der Untersuchung der Verdacht bestätigt, dass es sich um eine Allergie handelt, dann sind antiallergische Augentropfen die beste Möglichkeit, um dem Patienten Linderung zu verschaffen. Sie blockieren den Botenstoff Histamin und verhindern so die Entzündungsreaktion. Sie sind gut verträglich und rasch wirksam. Nur in sehr seltenen Fällen ist es noch notwendig, eine allergische Bindehautentzündung mit Kortison zu behandeln.
„Wir bleiben draußen“ heißt es für Kontaktlinsen, solange die allergischen Symptome anhalten – wie auch sonst bei jeder Entzündung. Außerdem sollten Kontaktlinsen nicht direkt nach der Gabe von Augentropfen eingesetzt werden. Mindestens 15 Minuten sollte man warten, denn weiche Linsen können Wirkstoffe oder Konservierungsmittel speichern und so deren Wirkung auf das Auge beeinflussen. Grundsätzlich sollten Kontaktlinsenträger Augentropfen verwenden, die frei von Konservierungsmitteln sind.

BVA

August Macke unterwegs

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Copyright August Macke Haus

Bilder seiner Reisen bis zum 28. Mai 2012 in Bonn zu sehen

Zum 125. Geburtstag von August Macke (1887–1914) widmet sich das August Macke Haus in Bonn den zahlreichen Reisen des Künstlers. Obwohl Macke nur 27 Jahre alt wurde, hat er in seinem kurzen Leben viele Länder gesehen, denn seit 1904 unternahm er fast jedes Jahr eine oder mehrere Reisen.

Erste „Kunstreisen“ führten den jungen Studenten an den Rhein und in die Eifel. Zwei Mal brach er nach Italien auf und setzte sich in mehreren oberitalienischen Städten mit hochrangigen Kunstwerken vergangener Epochen auseinander: 1905 zusammen mit seinem Freund und späteren Schwager Walter Gerhardt und 1908 in Begleitung seiner Freundin Elisabeth und ihres Onkels Bernhard Koehler. Mehrfach fuhr er nach Holland und Belgien, einerseits um sich hier an der See zu erholen, andererseits der Kunst wegen. Zudem bereiste er die damals wichtigsten Metropolen in Europa: London und Paris.

Berühmt geworden ist August Mackes letzte Fahrt, die Tunisreise, die der orientbegeisterte Künstler im April 1914 – nur wenige Monate vor seinem Kriegstod – zusammen mit den Schweizer Malern Paul Klee und Louis Moilliet unternahm. Erstmals verließ er Europa und tauchte in eine ihm völlig fremde Kultur und Landschaft ein, der er gänzlich neue visuelle Eindrücke von Licht und Farbigkeit verdankte.

Die Ausstellung präsentiert Zeichnungen, Aquarelle und Gemälde von August Macke, die auf seinen Reisen entstanden sind. Ergänzt werden sie von Dokumenten, Briefen und Ansichtskarten, die August Macke und seine Begleiter während der Reisen an Familie und Freunde schrieben, sowie von historischen Postkarten und Reiseführern, die die Reiseziele des Künstlers veranschaulichen und die Reiseverläufe nachvollziehbar machen.

August Macke Haus, Bornheimer Straße 96, 53119 Bonn, Tel. 0228 / 655531, Di bis Fr 14.30 bis 18 Uhr, Sa, So u. Feiertage 11 bis 17 Uhr, Mo geschlossen. www.august-macke-haus.de