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Mit Scharfblick mehr Balltreffer #Sportbrille

Eigene Sportbrille in die Schultüte – Krankenkasse zahlt mit

Brille beim Sportunterricht ist doof – und auch nicht ganz ungefährlich. Wenn Kinder beim Sport stürzen oder einen Ball an den Kopf bekommen, dann besteht mit einer herkömm-lichen Brille erhebliche Verletzungsgefahr. Doch Brille beim Sportunterricht muss sein. Nach einer Allensbach-Studie tragen 1,6 Millionen Kinder eine Brille. Und die muss eben auch beim Sport auf die Nase, sonst stellen sich schnell Frusterlebnisse ein.

Geschickt mit dem Ball, koordiniert in den Bewegungen können Kinder nur sein, wenn sie alles deutlich erkennen können. Laufen, Turnen und Ballspiele stärken die körperliche Entwicklung und das Selbstbewusstsein von Kindern. Gutes Sehen ist beim Schulsport ebenso wichtig wie im Klassenzimmer.

Mit Durchblick in die Sporthalle

Deshalb sollte die normale Brille im Umkleideraum gegen eine spezielle Schulsportbrille eingetauscht werden. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar einen Erlass, wonach Kinder eine „sporttaugliche Brille“ bei den Sportstunden tragen müssen. Eine Schulsportbrille sitzt auch bei Purzelbäumen fest auf der Nase. Die flexi-blen Fassungen und die Kunststoffgläser halten hitzige Fights und Rangeleien mit dem Gegner beim Fußballspielen aus. Mit der breiten Nasenauflage und dem elastischen Brillenband bleibt die Brille auch beim Handstand an ihrem Platz.

Für Kinder mit Sehschwäche ist eine farbenfrohe Sportbrille eine sinnvolle Überraschung in der Schultüte. Und die Krankenkassen beteiligen sich sogar an dieser Anschaffung und übernehmen einen Teil der Kosten. Wer sich genauer informieren will, findet zusätzliche Infos auf der Internetseite www.sehen.de.

 

 

Auch Kinder kriegen Grauen Star

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Prof. Jacobi operiert bereits das dritte Kind einer Familie

Franziska liegt recht gelassen auf dem OP-Tisch. Die 14-Jährige leidet am Grauen Star, eine bei Kindern sehr seltene Erkrankung. Vor Jahren waren schon ihre beiden Geschwister daran erkrankt. „Eine ganz ungewöhnliche familiäre Häufung“, erklärt Professor Philipp Jacobi, der alle drei Kinder behandelt und Franziskas Geschwister bereits operiert hat.

Vorbereitende Augentropfen haben Franziskas Pupillen stark erweitert, so bekommt der Chi-rurg das größtmögliche Operationsfeld. Die Augenumgebung ist mit brauner Jodtinktur desinfiziert worden. Wie ein Pandabärchen schaut sie brav in die OP-Lampe, während Anästhesistin Petra Koch ihr langsam ein Narkotikum spritzt. „Kinder werden in leichten Schlaf versetzt“, erklärt sie, „dann ist alles für sie weniger aufregend.“ Bei Erwachsenen reicht die lokale Betäubung des Auges.
Auf Prof. Jacobis Frage „Schläfst du schon?“ kommt keine Antwort mehr. Franziskas Gesichtchen ist hinter blauem Abdecktuch verschwunden, nur das Auge bleibt sichtbar, von Klammern weit aufgehalten. Mit geübten Griffen platziert Prof. Jacobi die Kunstlinse aus Plexiglas im Injektor. An der Uniklinik in Köln war er vor zwölf Jahren weltweit einer der ersten Augenchirurgen, die bei Kindern eine multifokale Intraokularlinse einsetzten. Im Gegensatz zur Monofokallinse kann diese Gleitsichtlinse auch noch Fehlsichtigkeiten ausgleichen.

Mit einem winzigen Schnitt von etwa zwei Millimetern Länge öffnet Prof. Jacobi den Augapfel, führt ein Mini-Lasergerät unter der Hornhaut durch und beginnt die getrübte Linse zu zerstäuben. „Wasser“, verlangt er einen kurzen Sprühnebel auf das OP-Feld. Ein paar Minuten später ist es so weit: Über ein millimeterfeines Röhrchen wird die alte Linse abgesaugt. Nun schiebt Prof. Jacobi den Injektor durch die Schnittöffnung und bringt die neue Linse an ihren Platz. Hauchfeine Bügelchen sorgen dafür, dass sich das „Ersatzteil“ in der Linsenkapsel zentriert und fixiert.

Zehn Minuten nach dem ersten Stich in den Augapfel verschließt Operateur Prof. Jacobi die Wundränder mit einem Laser und lobt seine kleine Patientin, die schon wieder zu sich kommt. Wieder ein paar Minuten später sitzt sie bereits mit einem dicken Verband über dem Auge vor dem OP im Ruhesessel und wartet auf ihre Familie. „Nein, mir tut nichts weh“, sagt sie auf die Frage der Anästhesistin. Auch am Auge spüre sie nichts.

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Die häufigsten Fragen:

AufAugenhöhe: Wie macht sich der Graue Star bemerkbar?

Prof. Jacobi: „Es ist ein langsamer Prozess, der mit verschwommenem Sehen beginnt.“

AufAugenhöhe: Können Augentropfen die Krankheit aufhalten?

Prof. Jacobi: „Nein, Augentropfen zur Heilung des Grauen Star gehören in den Bereich der Scharlatanerie. Bei einer Katarakt hilft nur die Operation.“

AufAugenhöhe: Wie haltbar ist die künstliche Linse?

Prof. Jacobi: „Es gibt heute unterschiedliche Arten von Linsen, da sollte man sich von seinem Augenarzt ausführlich beraten lassen. Alle Linsen werden vom Körper anstandslos akzeptiert und können in der Regel lebenslänglich im Auge bleiben.“

AufAugenhöhe: Wer kriegt Grauen Star?

Prof. Jacobi: „Grauer Star ist in erster Linie eine Alterserscheinung, die aber zur Erblindung führen kann. Weitere Ursachen können Verletzungen, Infektionen, Stoffwechselerkrankungen, UV-Einstrahlung im Gebirge und Vererbung sein.“

AufAugenhöhe: Kann der Graue Star wiederkehren?

Prof. Jacobi: „Wenn die natürliche Augenlinse entfernt ist, kann der Graue Star nicht wieder auftreten. Allerdings kann sich die Linsenkapsel nach Monaten oder Jahren eintrüben. Dieser sogenannte „Nachstar“ wird dann ambulant durch einen kleinen Lasereingriff korrigiert.“

AufAugenhöhe: Wie ist das mit Kindern und Grauem Star?

Prof. Jacobi: „Es gibt Kinder, die kommen mit dem Grauen Star auf die Welt, andere kriegen ihn erst im Laufe der Kinder- und Jugendjahre. Obwohl die Katarakt bei Kindern sehr selten ist, sollte man unbedingt alle Vorsorge- und Kon-trolluntersuchungen der Augen wahrnehmen – nur so kann die Krankheit früh entdeckt werden.“

AufAugenhöhe: Warum müssen Sehdefizite bei Kindern sofort behandelt werden?

Prof. Jacobi: „Das räumliche Sehen und die Entwicklung des Gehirns hängen eng zusammen, rechtzeitige Behandlungen verhindern Fehlentwicklungen.“

Augenerkrankungen bei Kindern rechtzeitig erkennen

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Jedes zehnte Kleinkind sieht schlecht, warnt der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA). Schielen und Fehlsichtigkeit sind die häufigsten Diagnosen, die unbehandelt zu Sehschwächen führen und daher unbedingt therapiert werden müssen. „Wenn ein Kind nur unscharfe Bilder wahrnimmt, kann das junge Gehirn das Sehen nicht richtig lernen“, erklärt Augenärztin Dr. Julia Huth.

Der weitaus größte Teil an Informationen wird über die Augen aufgenommen und es leuchtet ein, dass ein gesundes Zusammenspiel von Augenfunktionen und Informationsverarbeitung im Gehirn für die Entwicklung eines Kindes wichtig ist.
Eltern sollten daher mit ihren Kindern frühzeitig zum Augenarzt gehen und das Sehvermögen testen lassen. „Spätestens im dritten Lebensjahr“ empfiehlt Dr. Huth Eltern, einen Augenarzt-Termin für ihre Sprösslinge zu vereinbaren.

Kinder entdecken ihren Sehfehler nur selten selbst. Gerade sehr kleinen Kindern fällt es nicht auf, dass sie unscharf sehen – wenn sie nie ein anderes Seherlebnis gehabt haben. Und sie sind nur unzureichend in der Lage, über ihr Sehvermögen Auskunft zu geben.

Augenärzte müssen daher besonders geschult sein für Sehentwicklungsstörungen bei Kindern und die Testverfahren auf die kleinen Patienten abstimmen, die einen Apfel von einer Birne unterscheiden können, aber kein X von einem U.

Kinder: Wann zum Sehtest?

Unbedingt mit ihrem Kind einen Termin beim Augenarzt machen sollten Eltern, wenn das Kind

  •     sich ständig die Augen reibt,
  •     eine getrübte Hornhaut hat,
  •     ein Augenzittern zeigt,
  •     den Kopf zwanghaft schief hält,
  •     schielt,
  •     fehlsichtige Eltern hat oder wenn
  •     es erbliche Vorbelastungen in der Familie gibt.


Der Sehtest beim Augenarzt gehört nicht zu den Pflichtuntersuchungen, wird aber im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung 7a von den meisten Krankenkassen übernommen.

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Augencheck zum Schulstart

Vor der Einschulung sollten Eltern unbedingt einen Besuch beim Augenarzt einplanen. Unerkannte Sehstörungen dämpfen die Lernfreude der kleinen Schulneulinge, wenn sie nicht genau erkennen können, was an der Tafel steht. Fehlsichtigkeit kann mitunter die Ursache von Lese-Rechtschreibschwächen und schlechten Schulnoten, Kopfschmerzen und Lernunwilligkeit sein.

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Schielende Kinder werden eher ausgegrenzt

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Wie die Neue Zürcher Zeitung berichtet, hat Prof. Daniel Mojon vom Kantonsspital St. Gallen in einer Studie festgestellt, dass Kinder mit einer Schielstellung der Augen von anderen Kindern eher ausgegrenzt werden als Kinder ohne einen Strabismus.

In seiner Studie befragte er 118 Kinder zwischen drei und zwölf Jahren, wen sie zu ihrer nächsten Geburtstagsparty einladen würden, mithilfe von Bildern schielender und nicht schielender vermeintlicher Zwillingspaare. Die schielenden Kinder wurden eindeutig benachteiligt.
Ein starkes Ausgrenzungsverhalten zeigte sich vor allem in der Altersgruppe der acht- bis zehnjährigen Studienteilnehmer. Die drei- bis vierjährigen Kinder hätten sich am wenigsten voreingenommen verhalten, die Sechs- bis Achtjährigen seien bereits „erkennbar zurückhaltender“ gewesen, berichtet die Neue Zürcher Zeitung weiter. Prof. Mojon empfiehlt daher, dass eine operative Korrektur der Fehlstellung der Augen spätestens im 5. Lebensjahr erfolgen sollte.

Weihnachten im Schuhkarton® - Veni Vidi sammelt für die Kinder dieser Welt

 

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Der Verein Geschenke der Hoffnung e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern in den ärmsten Ländern, besonders in Osteuropa und dieses Jahr auch Haiti, an Weihnachten ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Dazu ruft der Verein jedes Jahr ab Oktober alle Interessierten auf, einen Schuhkarton mit schönen und nützlichen Dingen für Mädchen und Jungen zwischen 2 und 14 Jahren zu packen. Die Schuhkartons werden in Waisenhäusern und Krankenhäusern verteilt, oft auch in Flüchtlingslagern und Slums. Ihr Schuhkarton bringt Freude in sozial schwache Familien und ist für viele Kinder in Not das erste Weihnachtsgeschenk ihres Lebens. Geschenke der Hoffnung e. V. ist ein christliches Missions- und Hilfswerk. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Weitergabe des Evangeliums und die Unterstützung Bedürftiger, ungeachtet ihres religiösen, sozialen oder kulturellen Hintergrundes. Veni Vidi beteiligt sich dieses Jahr aktiv an dieser Aktion und bittet alle interessierten Patienten, bis spätestens 14. November die weihnachtlichen Schuhkartons in den Praxen Pulheim oder Aachener Straße abzugeben. Veni Vidi wird die Pakete an die offizielle Sammelstelle des Vereins weiterleiten.

Wie Ihr Weihnachtskarton aussehen und gepackt sein sollte:

  • Die Maße des Schuhkartons sollten 30 x 20 x 10 cm betragen (ca. Schuhgr. 39).
  • Bekleben Sie jeweils den Boden und den Deckel des Schuhkartons separat mit buntem Geschenkpapier. Der Karton muss weiterhin zu öffnen sein.
  • Wählen Sie Geschenke für einen Jungen oder ein Mädchen im Alter von 2 bis4, 5 bis9 oder 10 bis14 Jahren. Kleben Sie das entsprechende Etikett (hier zum Download) auf den Deckel und kreuzen Sie das passende Alter an.
  • Füllen Sie den Schuhkarton mit neuen und ungebrauchten Geschenken und originalverpackten Süßigkeiten.
  • Bewährte Geschenkideen:

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Kleidung: Mütze mit Schal und Handschuhen,T-Shirt, Socken, Pullover

 

Spielsachen: Kuscheltier, Puppe, Auto, Ball, Jo-Jo, Puzzle, Murmeln, Blockflöte, Mundharmonika, Mal- und Bilderbücher

 

Hygieneartikel: Zahnbürste mit Zahnpasta, Haarbürste, Haarspangen, Creme, Handtuch,Waschlappen, kleine Accessoires

 

Schulsachen: Heft, Bunt- und Bleistifte mit Anspitzer und Radiergummi, Solartaschenrechner, Federmäppchen

 

Originalverpackte Süßigkeiten (ohne Gelierstoffe): Bonbons, Lutscher und Vollmilchschokolade

 

Achtung: Süßigkeiten müssen über Juni 2011 hinaus haltbar sein.

 

Persönliche Grüße: Ihre guten Wünsche und/oder ein Foto von Ihnen.

 

Verschließen Sie Ihren Schuhkarton mit einem Gummiband und geben Sie ihn bis spätestens 14. November bei Veni Vidi ab.

Weihnachten im Schuhkarton® wird ausschließlich durch Spenden finanziert. Bitte helfen Sie deshalb zusätzlich mit einer Spende von 6 Euro die Kosten für Abwicklung und Transport Ihres Weihnachtskartons zu decken. Bitte stecken Sie das Geld nicht mit in den Karton, sondern überweisen Sie die 6 Euro an folgendes Spendenkonto:

 Geschenke der Hoffnung e. V.
Konto 104 102
BLZ 100 100 10

Postbank Berlin

Verwendungszweck: Projektnummer 300 501 A

Weitere Informationen finden Sie unter: www.Geschenke-der-Hoffnung.org