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Regelmäßig zum Augen-TÜV

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Was man selbst für gutes Sehen tun kann – Tipps von Frau Dr. Zipf-Pohl

Raumklima
„Achten Sie auf gute Raumluft. Gerade jetzt zum Winter hin sollte man sich angewöhnen, regelmäßig die Räume kurz zu lüften. So schaffen Sie ein gutes, nicht zu trockenes Raumklima, und das wiederum tut den Augen gut. Zugluft und Klimaanlagenluft sollten vermieden werden.“

Sonnenschutz
„Setzen Sie Ihre Augen nicht über längere Zeit der Sonneneinstrahlung aus. Starkes UV-Licht – gerade in den Bergen oder an der See – kann sogar Grauen Star verursachen. Deshalb immer zum Schutz der Augen an eine Sonnenbrille denken.“

Rauchen
„Raucher haben ein erhöhtes Risiko, eine Makula-Degeneration zu entwickeln. Außerdem kann Rauchen das Entstehen von Grauem Star sowie das Fortschreiten von Grünem Star begünstigen.“

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Blutdruck
„Ein hoher Blutdruck kann sich auch auf die Augen schädigend auswirken. Deshalb ist es wichtig, den Blutdruck regelmäßig zu kontrollieren. Ist er langfristig zu hoch, begünstigt dies Gefäßverschlüsse, Sehnerverkrankungen im Auge oder Grünen Star.“

Grüner Star
„Um den Grünen Star (Glaukom) rechtzeitig zu erkennen und den Sehverlust zu verhindern, sollte man regelmäßige Früherkennungsuntersuchungen wahrnehmen, und zwar:  für alle ab dem 40. Lebensjahr (Risiko steigt mit höherem Lebensalter an), ab dem 30. Lebensjahr für dunkelhäutige Patienten. Patienten mit Verwandten ersten Grades, die unter einem Glaukom leiden, sollten besonders aufmerksam sein.“

Netzhaut-Vorsorgeuntersuchung
„Zur Verhinderung von Netzhautablösungen sollten Kurzsichtige (ab drei Dioptrien) jeder Altersstufe jährlich zur Vorsorge gehen.“

AMD-Früherkennung
„Zur Verhinderung schleichender Sehverschlechterung – das Risiko steigt mit dem Alter – ist ein regelmäßiger Check ab dem 60. Lebensjahr zu empfehlen.“

Autofahrer
„Allen Autofahrern rate ich zu einem Routine-Check beim Augenarzt ab dem 40. Lebensjahr. Schlechteres Sehen, gerade jetzt zu Beginn der dunklen Jahreszeit, kann jeden Verkehrsteilnehmer in Gefahrensituationen bringen.“

 

Rauchen greift die Augen an

Der Griff zur Zigarette fördert nicht nur die Verkalkung (Arteriosklerose) der großen Blutgefäße und erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Raucherbein, sondern schädigt auch die kleinsten Blutgefäße. So entstehen Durchblutungsstörungen in den Augen (Retinopathie), was in der Folge sogar zur Erblindung führen kann. Diabetiker erkranken laut Studie mehr als doppelt so häufig an Retinopathie, wenn sie rauchen. Außerdem fanden die Ärzte bei den rauchenden Probanden eine rund sechsfach erhöhte Eiweißausscheidung im Urin - ein Indiz für schwere Nierenschäden.