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Mit Scharfblick mehr Balltreffer #Sportbrille

Eigene Sportbrille in die Schultüte – Krankenkasse zahlt mit

Brille beim Sportunterricht ist doof – und auch nicht ganz ungefährlich. Wenn Kinder beim Sport stürzen oder einen Ball an den Kopf bekommen, dann besteht mit einer herkömm-lichen Brille erhebliche Verletzungsgefahr. Doch Brille beim Sportunterricht muss sein. Nach einer Allensbach-Studie tragen 1,6 Millionen Kinder eine Brille. Und die muss eben auch beim Sport auf die Nase, sonst stellen sich schnell Frusterlebnisse ein.

Geschickt mit dem Ball, koordiniert in den Bewegungen können Kinder nur sein, wenn sie alles deutlich erkennen können. Laufen, Turnen und Ballspiele stärken die körperliche Entwicklung und das Selbstbewusstsein von Kindern. Gutes Sehen ist beim Schulsport ebenso wichtig wie im Klassenzimmer.

Mit Durchblick in die Sporthalle

Deshalb sollte die normale Brille im Umkleideraum gegen eine spezielle Schulsportbrille eingetauscht werden. In Nordrhein-Westfalen gibt es sogar einen Erlass, wonach Kinder eine „sporttaugliche Brille“ bei den Sportstunden tragen müssen. Eine Schulsportbrille sitzt auch bei Purzelbäumen fest auf der Nase. Die flexi-blen Fassungen und die Kunststoffgläser halten hitzige Fights und Rangeleien mit dem Gegner beim Fußballspielen aus. Mit der breiten Nasenauflage und dem elastischen Brillenband bleibt die Brille auch beim Handstand an ihrem Platz.

Für Kinder mit Sehschwäche ist eine farbenfrohe Sportbrille eine sinnvolle Überraschung in der Schultüte. Und die Krankenkassen beteiligen sich sogar an dieser Anschaffung und übernehmen einen Teil der Kosten. Wer sich genauer informieren will, findet zusätzliche Infos auf der Internetseite www.sehen.de.

 

 

Augenerkrankungen bei Kindern rechtzeitig erkennen

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Jedes zehnte Kleinkind sieht schlecht, warnt der Berufsverband der Augenärzte Deutschlands (BVA). Schielen und Fehlsichtigkeit sind die häufigsten Diagnosen, die unbehandelt zu Sehschwächen führen und daher unbedingt therapiert werden müssen. „Wenn ein Kind nur unscharfe Bilder wahrnimmt, kann das junge Gehirn das Sehen nicht richtig lernen“, erklärt Augenärztin Dr. Julia Huth.

Der weitaus größte Teil an Informationen wird über die Augen aufgenommen und es leuchtet ein, dass ein gesundes Zusammenspiel von Augenfunktionen und Informationsverarbeitung im Gehirn für die Entwicklung eines Kindes wichtig ist.
Eltern sollten daher mit ihren Kindern frühzeitig zum Augenarzt gehen und das Sehvermögen testen lassen. „Spätestens im dritten Lebensjahr“ empfiehlt Dr. Huth Eltern, einen Augenarzt-Termin für ihre Sprösslinge zu vereinbaren.

Kinder entdecken ihren Sehfehler nur selten selbst. Gerade sehr kleinen Kindern fällt es nicht auf, dass sie unscharf sehen – wenn sie nie ein anderes Seherlebnis gehabt haben. Und sie sind nur unzureichend in der Lage, über ihr Sehvermögen Auskunft zu geben.

Augenärzte müssen daher besonders geschult sein für Sehentwicklungsstörungen bei Kindern und die Testverfahren auf die kleinen Patienten abstimmen, die einen Apfel von einer Birne unterscheiden können, aber kein X von einem U.

Kinder: Wann zum Sehtest?

Unbedingt mit ihrem Kind einen Termin beim Augenarzt machen sollten Eltern, wenn das Kind

  •     sich ständig die Augen reibt,
  •     eine getrübte Hornhaut hat,
  •     ein Augenzittern zeigt,
  •     den Kopf zwanghaft schief hält,
  •     schielt,
  •     fehlsichtige Eltern hat oder wenn
  •     es erbliche Vorbelastungen in der Familie gibt.


Der Sehtest beim Augenarzt gehört nicht zu den Pflichtuntersuchungen, wird aber im Rahmen der Vorsorgeuntersuchung 7a von den meisten Krankenkassen übernommen.

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Augencheck zum Schulstart

Vor der Einschulung sollten Eltern unbedingt einen Besuch beim Augenarzt einplanen. Unerkannte Sehstörungen dämpfen die Lernfreude der kleinen Schulneulinge, wenn sie nicht genau erkennen können, was an der Tafel steht. Fehlsichtigkeit kann mitunter die Ursache von Lese-Rechtschreibschwächen und schlechten Schulnoten, Kopfschmerzen und Lernunwilligkeit sein.

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